Heiko Ahrend
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- und Bluegrass ist immer noch drin -

 

 

Heiko Ahrend gehört zu den besten Country- und Bluegrassgitarristen in Europa.

Am 04.03.1969 wurde Heiko in Leer Ostfriesland als jüngstes von fünf Kindern in eine musikalische Familie hineingeboren. Sein Großvater Heinrich Ahrend hatte Musik studiert, war Sänger, Chorleiter und spielte Orgel, Klavier, Akkordeon, Gambe, Flöte, Gitarre und Mandoline.

Sein Vater, Jürgen Ahrend, ist einer der bedeutensten Orgelbauer unserer Zeit und für die Qualität seiner Instrumente weltbekannt.
Heikos Mutter, Margarete legte immer großen Wert auf das Singen mit ihren Kindern.

Mit zehn Jahren nahm Heiko Geigen- und später Klavierunterricht.
 

„Bluegrass“ heißt die Musik, die seine beiden älteren Brüder Sievert und Hendrik damals spielten. Benannt nach „Bill Monroe And His Bluegrass Boys“, wird diese in den späten dreißiger Jahren in Kentucky entstandene emotionale, ausdrucksstarke Form der amerikanischen Countrymusik ausschließlich auf akustischen Instrumenten (Gitarre, Fiddle, Mandoline, Banjo, Kontrabass) gespielt. Charakteristisch ist aber auch der sehnsüchtig klingende, hohe Gesang, der sogenannte „high lonesome sound“.

 

Als Heiko 10 Jahre alt war, kaufte Sievert ihm die erste Gitarre, zeigte ihm Akkorde und wie man Rhythmus spielt. Heiko erwies sich als sehr talentierter Gitarrist und Sänger und war nach wenigen Monaten gut genug, um in Sievert und Hendriks Band, den Roving Gamblers mitzumachen. Das Album „Waterrats“ nahmen sie ein gutes Jahr später auf. Da er noch nicht im Stimmbruch war, übernahm Heiko bei den dreistimmigen Gesängen den höchsten Part, den „high baritone“.

Beruflich bedingt gingen die Brüder getrennte Wege. Inspiriert durch seine Vorbilder Clarence White und Tony Rice perfektionierte Heiko sein Können auf der akustischen Gitarre.

1988 spielte er mit Bill Monroe auf demselben Festival in der Schweiz. Monroes Fiddler, Billy Joe Foster, faszinierte ihn derart, daß Heiko sich das Fiddlespielen selbst lehrte und bereits nach wenigen Jahren ein gefragter Bühnen- und Studiomusiker war.

Nach dem Abitur zog er von seiner ostfriesischen Heimatstadt nach Stuttgart und spielte neben Zivildienst und Tischlerlehre weiterhin in Bluegrassbands (Sacred Sounds Of Grass, Helmut And The Hillbillies).

In dieser Zeit entdeckte er für sich weitere Arten der Countrymusik. Gleichzeitig perfektionierte er seine Qualitäten als versierter Frontman.

Aber Bluegrass spielte für Heiko immer noch eine große Rolle. Er war Anfang der 90er mehrfach auf Festivals in den USA zu hören und gewann mit der Band Helmut & The Hillbillies, in der Heiko Kontrabass spielte, den Nachwuchswettbewerb des legendären Gettysburg Bluegrassfestivals.

 

Nach verschiedenen CD Produktionen mit seinen Bluegrasskollegen (z.B. Helmut And The Hillbillies, „In Love With A Fallen Star“) produzierte Heiko 1997 zusammen mit Alf List und Frithjof Gänger in Ludwigsburg sein erstes Soloalbum „wo der Regenbogen aufhört“ (G&L Musik, Fritz Records). Auf dieser CD sind ausschließlich Heikos eigene Lieder in deutscher Sprache zu hören.

Wichtig für seine Entwicklung als Songwriter ist außerdem die jahrelange Zusammenarbeit mit dem schwäbischen Lokalhelden Hank Häberle Jr., in dessen Repertoire Heikos Lieder ein fester Bestandteil waren.

Die Band Silverwood, deren Sound Heiko als Sänger, Songwriter und Instrumentalist entscheidend prägte, gewann 2004 in Hamburg mit Heikos Lied „My side of town“ (Titelsong des gleichnamigen Albums) den deutschen Rock- und Poppreis der Sparte Country.

Auch für internationale Künstler war Heiko mehrfach tätig. So begleitete er in der Fernsehshow „Wetten dass...“den Sänger José Carreras.

Nach Verlassen der Band Silverwood arbeitet Heiko nun an seiner Solokarriere. Sein zweites Album „Geht Alles Seinen Gang“ wird voraussichtlich im Frühling 2009 erscheinen. Die Texte sind deutsch, die Instrumente akustisch. Ein charakterisches Merkmal dieses Albums ist Heikos einzigartiger Gitarrensound.

Neben Gitarre, Fiddle und Kontrabass spielt Heiko außerdem Mandoline und Banjo.

Heiko Ahrends Musik ist gefühlvoll, klingt nach Country, hier und da jazzig. Irgendwo zwischen modern und zeitlos.

 ... und Bluegrass ist immer noch drin.